Aktuell leben in Kaisten 34 geflüchtete Menschen. 13 von ihnen haben eine Bleibe in der gemeindeeigenen Liegenschaft an der Unterdorfstrasse, ehemals Wüthrich-Hof, gefunden.
21 Frauen, Männer und Kinder verfügen über den Schutzstatus S und stammen aus der ...
Aktuell leben in Kaisten 34 geflüchtete Menschen. 13 von ihnen haben eine Bleibe in der gemeindeeigenen Liegenschaft an der Unterdorfstrasse, ehemals Wüthrich-Hof, gefunden.
21 Frauen, Männer und Kinder verfügen über den Schutzstatus S und stammen aus der Ukraine. Von ihnen leben sieben Personen bei Gastfamilien, weitere elf im Pfarrhaus.
Drei Personen mit dem Schutzstatus S sind laut Gemeindeschreiber Manuel Corpataux selbstständig. Heisst, sie kommen durch berufliche Anstellungen selbst für ihren Lebensunterhalt und die Miete ihrer Wohnungen auf. Das Pfarrhaus hat die politische Gemeinde von der Kirchgemeinde gemietet. Anfänglich für zwei Jahre. Befristet, weil die Kirchgemeinde beabsichtigt, die grosse Liegenschaft in ein Mehrfamilienhaus umbauen zu lassen. Da sich diese Umbaupläne jedoch verzögern, kann die Gemeinde das Gebäude noch dieses Jahr als Unterkunft für geflüchtete Menschen nutzen.
«Wir warten zurzeit ab, wie sich die Situation entwickelt», erklärt Manuel Corpataux. Damit spricht er auch an, dass immer mehr Personen aus der Ukraine in ihr Heimatland zurückkehren. Betreffend Pfarrhaus werde sicher im Frühling oder im Frühsommer nach Alternativen gesucht werden.
Kaisten erfüllt die vom Kanton vorgegebene Aufnahmepflicht für Menschen aus dem Asylbereich. Sollten plötzlich mehr Leute der Gemeinde zugewiesen werden, so können für deren Unterbringung die beiden Alt-Liegenschaften an der Schulstrasse genutzt werden. Gleiches gilt auch für die aktuell im Pfarrhaus lebenden Menschen. (sh)