Freiwillige der römischkatholischen Pfarrei Zeiningen organisierten am vergangenen Dienstagnachmittag für alle über 75-Jährigen ein «Geburtstags-Chränzli» im Blockhaus.
Janine Tschopp
«Wer weiss noch Geschichten über den Stüdeligumper? Warum wurde er wohl so genannt?», ...
Freiwillige der römischkatholischen Pfarrei Zeiningen organisierten am vergangenen Dienstagnachmittag für alle über 75-Jährigen ein «Geburtstags-Chränzli» im Blockhaus.
Janine Tschopp
«Wer weiss noch Geschichten über den Stüdeligumper? Warum wurde er wohl so genannt?», wollte Hilda Klaus von den Gästen wissen. Aus der Dorfchronik «Zeiningen – Geschichte und Geschichten» entnahm sie Anekdoten über die beiden Dorforiginale «Jäggi» und «Stüdeligumper» und erzählte sie dem interessierten Publikum. Einige hatten auch ihre eigenen Erfahrungen mit dem «Stüdeligumper» gemacht, die sie beim «Chränzli» mit der ganzen Gesellschaft teilten. Eingeladen an diesem Nachmittag waren Zeiningerinnen und Zeininger ab dem 75. Lebensjahr, welche der römisch-katholischen Pfarrei angehören.
Priester Godwin Ukatu eröffnete den durch Freiwillige organisierten Anlass. «Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier sein können. Es braucht immer Leute, die sich engagieren. Auch ein Vereinsleben kann man nur mit Freiwilligen aufrechterhalten», bedankte sich Godwin Ukatu bei Meinrad Schibli, der das «Chränzli» zusammen mit Hilda Klaus, Irene Wunderlin sowie Antonia Freiermuth und Marcel Freiermuth organisierte. Für jedes Jahrzehnt eine Kerze; Godwin Ukatu stiess mit allen Anwesenden an und wünschte ihnen ein gesundes und langes Leben. «Ogologo Ndu» heisse das in seiner Heimat Nigeria. Als älteste Person beim «Geburtstags-Chränzli» durfte Hanni Gasser für jedes Jahrzehnt ihres Lebens eine Kerze ausblasen. Wie alt sie ganz genau ist, wollte sie der Gesellschaft nicht verraten. Schliesslich genossen die Gäste im Zeininger Blockhaus einen gemütlichen Nachmittag mit Speis und Trank, unterhaltsamer Musik von Meinrad Hürbin und vielen schönen Begegnungen und Gesprächen.