Arbeit muss sich lohnen!
24.02.2026 Leserbriefe(Zum Leserbrief von Elisabeth Burgener, NFZ, 13.2.2026)
Frau Burgener, Präsidentin Caritas Aargau, meint: Sozialhilfe sei kein Wunschprogramm, sondern das letzte Auffangnetz unseres Sozialstaates. Wer sie beziehe, lebe am Existenzminimum – ...
(Zum Leserbrief von Elisabeth Burgener, NFZ, 13.2.2026)
Frau Burgener, Präsidentin Caritas Aargau, meint: Sozialhilfe sei kein Wunschprogramm, sondern das letzte Auffangnetz unseres Sozialstaates. Wer sie beziehe, lebe am Existenzminimum – freiwillig entscheide sich kaum jemand für ein Leben mit minimalem Grundbedarf und strengen Auflagen.
Strenge Auflagen? Ich höre der Worte wohl – allein mir fehlt der Glaube! Niemand bestreitet den Artikel 12 in der Bundesverfassung auf das Recht auf Hilfe in der Not. Wer aber hat das Recht auf Nothilfe? Ist nun das Glas der Sozialhilfe halb voll, oder halb leer? Die Initiative «Arbeit muss sich lohnen» ist genau die richtige Strategie, Missbrauch von Notbedarf zu unterscheiden und knallhart zu trennen. Es darf nicht sein, dass wir Mitbürger unterstützen, die arbeiten könnten, aber ihnen die angebotene Arbeit nicht gefällt. Wer eine Kündigung erhält wegen ungenügender Leistung, ist die Leiter zu hochgeklettert. Wenn dann eine Sprosse bricht, soll er wieder dort anfangen, wo seine Fähigkeiten reichen. Sind wir Schweizer Arbeitende zu dumm, um blöd zu sein? Dass wir Studienabgängern, denen wir das Studium schon bezahlten, noch Zugang zum RAV erlauben? Dass eingewanderte Asylanten nicht zu einfachen Arbeiten herangezogen werden? Für eine glp-Politikerin gehört für diese Bargeld als Freiheit für jeden! Während ein Teil der Zugelaufenen sich auf dem Bahnhofplätzen mit Handy und weissen Turnschuhen herumtoben dürfen, schuftet der Handwerker und Gewerbetreibende für das Gemeinwohl des Volkes! Dass die Missbraucher auch willensschwach sind, ist kaum von der Hand zu weisen. Daher sollte den auch den entsprechenden Anschub gegeben werden. Arbeitslose unter 50: Fahrverbot während den Arbeitstagen. Autofahren ist kein Menschenrecht. Es gehört dem arbeitenden Volk. Ebenso gehören Burn-out-krankgeschriebene nicht hinter das Steuerrad. Wie viele würden sich um eine Arbeit bemühen, wenn die Missbraucher sich täglich auf dem Amt um 8 Uhr zeigen müssten? Wie der Arbeiter täglich auf seinem Arbeitsplatz? Sozialhilfe ja – für jene, die sie unverschuldet brauchen. Ein starker Sozialstaat ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. Daher hat der Staat auch die Aufgabe zu übernehmen: Arbeit muss sich lohnen!
WERNER MEIER, ZEININGEN
