Kaister Ministranten erhalten Aargauer Mini-Oskar
Einen Werbefilm von maximal fünf Minuten über die eigene Minischar zu drehen – zu diesem Wettbewerb rief die Römisch-Katholische Landeskirche auf. Auch die Kaister Ministranten folgten diesem Aufruf. Sie ...
Kaister Ministranten erhalten Aargauer Mini-Oskar
Einen Werbefilm von maximal fünf Minuten über die eigene Minischar zu drehen – zu diesem Wettbewerb rief die Römisch-Katholische Landeskirche auf. Auch die Kaister Ministranten folgten diesem Aufruf. Sie überzeugten die Jury und durften am Mittwochabend den ersten Preis entgegennehmen.
Susanne Hörth
«Glaube, Freude, Action» – so lautet der Titel des Films, mit dem die Kaister Ministrantinnen und Ministranten am Wettbewerb der Römisch-Katholischen Landeskirche teilgenommen haben und dafür mit dem Aargauer Mini-Oskar ausgezeichnet wurden. Christine Unterberger von der Fachstelle Jugend und junge Erwachsene der Röm.-Kath. Kirche im Aargau gratulierte den Mädchen und Buben am Mittwochabend herzlich zu ihrem gelungenen Beitrag. Sie hätten den ersten Preis absolut verdient.
Im Werbefilm über die Kaister Minis werde wunderbar spürbar, dass Zusammenhalt nicht einfach nur ein Nebeneinanderstehen im Gottesdienst bedeute, sondern eine lebendige Gemeinschaft sei. «In euren Interviews erzählt ihr von eurer Motivation für diese Aufgabe. Ihr trefft Freunde, habt es gemeinsam lustig, lernt neue Leute kennen, macht Ausflüge, ihr lernt etwas dazu.» Schmunzelnd fügte die Rednerin an: «Die einen machen es auch wegen dem Geld, die anderen wegen dem Grosi. Grossartig! Ehrlichkeit mit einer wunderbaren Brise Humor.» Sechs Aargauer Minischaren haben am Wettbewerb 2025/2026 teilgenommen. Die vierköpfige Jury bewertete die Filme nach unterschiedlichen Kriterien. Jener aus Kaisten überzeugte. «Niemand weiss, wie viel Arbeit in 3 Minuten und 25 Sekunden steckt, wenn man so etwas noch nie gemacht hat», sagte Christine Unterberger und ging auf das aufwändige Filmprojekt ein, das nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch ihre Begleitpersonen gefordert habe. Man spüre, dass den jungen Leuten Raum gegeben werde, dass sie in der Kirche Spass haben dürfen – und man spüre auch die Verbundenheit und Ernsthaftigkeit.
Als besonders schön bezeichnete Unterberger den Schluss des vielfach zum Schmunzeln anregenden Films über die Kaister Minis: «Ihr sagt: ‹Und du fehlst noch›. Ihr seid keine abgeschlossene Gruppe, ihr seid offen für neue Kinder, die ihr noch nicht kennt.»
Mit der Übergabe des Mini-Oskars war auch ein 300 Franken Gutschein für einen Kinoeintritt verbunden. Solche und viele andere Ausflüge bereichern das Miteinander der Kaister Ministrantinnen und Ministranten – auch das wurde im Werbefilm deutlich.