261 Menschen gerettet
29.01.2026 BaselIm Jahr 2025 rückten die Baselbieter Feuerwehren über 4000-mal aus. Damit liegt das Einsatzaufkommen auf dem Niveau des Vorjahres. Wie die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung mitteilt, rettete die Feuerwehr insgesamt 261 Menschen aus bedrohlichen Situationen; 53 Tiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Aufgrund weniger Unwetter im Vergleich zum Vorjahr mussten rund 20 Prozent weniger Einsätze im Zusammenhang mit Elementarereignissen geleistet werden.
Verfügbarkeit als Problem
Eine grosse Herausforderung bleibt die Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute. Hauptgrund dafür ist die oftmals grosse Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort. Dadurch wird das rechtzeitige Einrücken erschwert. Die 2406 Feuerwehrleute im Kanton fachlich auf dem aktuellen Stand zu halten, fordert zudem einen hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand. Im Kanton Basel-Landschaft engagieren sich 361 Frauen und 2045 Männer in 37 Orts- und Verbundsfeuerwehren sowie in 9 Betriebsfeuerwehren. Die überwiegende Mehrheit sind Milizfeuerwehrleute. Die Stützpunktfeuerwehren unterstützen mit Spezialmitteln wie Hubrettungsfahrzeugen, Autodrehleitern oder Grosslüftern Einsätze im ganzen Kantonsgebiet. Die Gebäudeversicherung ist dabei verantwortlich für die Führung, Organisation und Ausbildung der Stützpunktaufgaben und finanziert die Geräte und Fahrzeuge vollständig. (nfz)
