Pfarrer Stefanus Wolo Itu bei «Kirche in Not»

So, 24. Jan. 2021
Der Eiker Pfarrer Stefanus Wolo Itu (vierter von links) nahm an dem Gedenkgottesdienst, der von Pfarrer Adriano Burali (fünter von links) geleitet wurde teil. Foto: zVg

Es gehört zur Tradition des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)», jeweils im Januar an einem Gedenkgottesdienst seines 2003 verstorbenen Gründers Werenfried van Straaten zu gedenken. Hauptzelebrant der Feier in der Luzerner Jesuitenkirche war Pfarrer Adriano Burali, Bauma. Der Eiker Pfarrer Stefanus Wolo Itu wirkte als Konzelebrant mit.

Zufolge Corona-Vorschriften konnten lediglich 50 Personen am Gedenkgottesdienst teilnehmen. Da jedoch Direktübertragungen bei Radio Maria, Radio Gloria und über Livestream organisiert wurden, dürfte sich der beliebte Gottesdienst im Gedenken an Werenfried van Straaten dennoch einer grossen Zuhörerschaft erfreut haben.

Tod und Ausgrenzungen erfolgen auch heute
Vielerorts erhalten Kirchen vom Staat keine Corona-Hilfen, in China wurden in den letzten Jahren nahezu 4000 Kirchen geschlossen. In Nigeria sind im vergangenen Frühjahr innert zweier Monate 2200 Christen ermordet worden usw. Trotz Schwierigkeiten ist «Kirche in Not» heute überall im Sinne ihres Gründers aktiv. Obwohl noch Unsicherheiten bestehen, wurden im vergangenen Jahr rund 90 Millionen Euro für konkrete Not-Hilfen im Nahen Osten eingesetzt. Mit Unterstützung von «Kirche in Not» konnte rund die Hälfte der vertriebenen Christen nach Jahren wieder in den Nordirak zurückkehren.

Kerzen im Gedenken an christliche Märtyrer
Als Zeichen von Solidarität und im Gedenken an christliche Märtyrer der jüngsten Vergangenheit entzündeten eine Lektorin und ein Lektor des Hilfswerks Kerzen. Im November wurden Christen während einer Busfahrt im Nahen Osten Opfer eines gezielten Terror-Anschlages. Ende Oktober des letzten Jahres wurde in Venezuela ein 39-jähriger Priester erschossen, als er einer armen Frau in deren Notlage helfen wollte. In Pakistan wurde ein junger Christ von Mitschülern zum Übertritt zum Islam gezwungen. Als er sich konsequent weigerte, wurde er der Homosexualität bezichtigt, verhaftet und von der Polizei zu Tode geprügelt. Im Sommer 2000 wurde auf den Philippinen eine 24-jährige christliche Lehrerin umgebracht, weil sie sich für ein christliches Lehrprogramm einsetzte. «Die Kerzen sollen», so die Lektoren, «symbolisch für die verfolgten und bedrängten Christen eine Flamme der Hoffnung sein». (mgt)


«Kirche in Not (ACN)» ist ein internationales katholisches Hilfswerk päpstlichen Rechts, das 1947 von Pater Werenfried van Straaten (Speckpater) als «Ostpriesterhilfe» gegründet wurde. Es steht mit Hilfsaktionen, Informationstätigkeit und Gebet für bedrängte und Not leidende Christen in zirka 150 Ländern ein. Seine Projekte sind ausschliesslich privat finanziert. Das Hilfswerk wird von der Schweizer Bischofskonferenz für Spenden empfohlen.

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