«Schickes Auto» für Pflegepersonal

Fr, 27. Nov. 2020
Köbi Müller übergibt den Schlüssel an Co-Zentrumsleiterin Regula Weber, flankiert vorne von Mitleiterin Edith Stäuble und Präsidentin Cécile Weber. Foto: bz

Die Freude über das erste Dienstfahrzeug ist bei den 30 Mitarbeiterinnen der Spitex Regio Laufenburg gross. Am Mittwochmorgen fand die Fahrzeugübergabe in Etzgen statt.

Bernadette Zaniolo

«Es ist schön, dass ihr das erste Dienstfahrzeug bei mir gekauft habt», sagte Köbi Müller von der Garage Jakob Müller GmbH bei der Fahrzeugübergabe an die Spitex Regio Laufenburg in Etzgen. Mit dabei waren die Vorstandsmitglieder Cécile Weber (Präsidentin), Mareike Götzel man n ( Vizepräsidenti n, Aktuarin und Marketingverantwortliche), Urs Ipser (Finanzen), Marie-Theresia Zumsteg (Qualitätsmanagement) sowie die Geschäftsleiterinnen Regula Weber und Edith Stäuble. Als «cool», «schickes Auto», «ein schnittiges Fahrzeug» wurde der Ford Fiesta 1.0 EcoBoost von den Anwesenden bezeichnet. Das Auto erfüllt die Euro-6-Norm, hat 125 PS, ist handgeschaltet, fünftürig, hat fünf Plätze und verfügt über einen variablen Kofferraum. Das Fahrzeug kostet rund 16 000 Franken und wurde vom Garagisten teilgesponsert (diverses Zubehör).

Wie der Spitex-Finanzminister Urs Ipser gegenüber der NFZ sagte, sei die Anschaffung eines Dienstfahrzeuges unter dem Strich günstiger als die Kilometer-Entschädigungen an die Mitarbeiter. Dazu komme, dass es so «eine saubere Sache», sprich punkto Versicherung nun auch gut gelöst sei. Das Fahrzeug sei auch ein Erkennungsfaktor, mache die Spitex sichtbar, hielten Cécile Weber und Mareike Götzelmann fest. Götzelmann ergänzt: «Wir wollten auch das Gewerbe in der Region unterstützen.»

Die Spitex Regio Laufenburg beschäftigt 30 Mitarbeitende (inklusive Lernende) mit unterschiedlichen Pensen. Der Organisation sind die Gemeinden Gansingen, Mettauertal und Laufenburg angeschlossen. Gemäss Mareike Götzelmann wurde im Frühjahr bereits ein E-Bike angeschafft. Denn nach dem ersten Lehrjahr können die Auszubildenden bereits gewisse Einsätze selbstständig leisten.

Hohe Flexibilität und Vorsicht
«Am Anfang kam eine regelrechte Papierflut auf uns zu», hält Co-Zentrumsleiterin Edith Stäuble bezüglich der ersten Corona-Welle fest. Ebenso war die Beschaffung von Schutzmaterial eine Herausforderung. Seit März gilt für das gesamte Personal Maskentragpf licht, was sehr anstrengend ist. Die ganze Situation sei für die Mitarbeiter sehr belastend und fordere von ihnen eine hohe Flexibilität. Stäuble ist froh, dass bisher niemand von den Angestellten positiv getestet wurde. Wenn jemand zum Test müsse, falle er jedoch mal zwei Tage aus. Dies bedeutet dann eine hohe Bereitschaft «einzuspringen». Gerade jetzt heisse es, noch vorsichtiger zu sein, denn man wisse nie, ob jemand einfach nur einen Schnupfen oder das Virus habe. Edith Stäuble ist froh, dass sich das Personal strickt an das Schutzkonzept hält und bisher alle Einsätze bewältigen konnte.

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