Ausserorts mit 149 km/h gemessen – Führerausweis abgenommen

| Sa, 24. Aug. 2019

Die Kantonspolizei Aargau stoppte am Freitag einen 39-jährigen Automobilisten, der bei Schöftland mit 149 km/h unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Polizei stellte das verwendete Auto sicher und nahm ihm den Führerausweis vorläufig ab. 

Mit ihrem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Freitag an der Böhlerstrasse zwischen Schöftland und Unterkulm eine mehrstündige Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Hauptstrasse gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Kurz vor 12.30 Uhr erfasste der Polizist am Messgerät ein Auto mit 149 km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt dies eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 65 km/h. Die Kantonspolizei stoppte den Mini Cooper, welcher von einem 39-jährigen Deutschen gelenkt wurde, sogleich. Aufgrund der überaus hohen Geschwindigkeit schaltete die Kantonspolizei die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm ein. Diese eröffnete eine Strafuntersuchung nach Artikel 90 Absatz 3 des Strassenverkehrsgesetzes, der auch als «Raserartikel» bekannt ist. Gleichzeitig stellte die Polizei das Auto vorläufig sicher. Die Kantonspolizei nahm dem Schnellfahrer aus dem Kanton Bern den Führerausweis vorläufig zu Handen der Administrativbehörde ab. 
Im Weiteren mass die Kantonspolizei eine Automobilistin mit 115 km/h. Sie durfte die Fahrt nach der Verzeigung einstweilen fortsetzen, muss aber ebenfalls mit dem Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt rechnen. Die Kantonspolizei führte im Juli 2019 20 Lasermesskontrollen auf ausgewählten Ausserortsstrecken im ganzen Kantonsgebiet durch. Dabei wurden 17 Führerausweise auf der Stelle abgenommen.

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