Wenn sich die SRG-Direktorin Susanne Wille täglich auf den «Service Public» beruft und gleichzeitig behauptet, dieser könne künftig nicht mehr in allen Regionen sichergestellt werden, stellt sich eine berechtigte Frage: Wie kann man eine solche Drohkulisse aufbauen ...
Wenn sich die SRG-Direktorin Susanne Wille täglich auf den «Service Public» beruft und gleichzeitig behauptet, dieser könne künftig nicht mehr in allen Regionen sichergestellt werden, stellt sich eine berechtigte Frage: Wie kann man eine solche Drohkulisse aufbauen – und dabei ein Jahresgehalt von 518 000 Franken beziehen?
Die SRG-Geschäftsleitung verdient im Durchschnitt über 388 000 Franken – eine enorme Summe, die im Vergleich zu den Leistungen kaum gerechtfertigt ist.
Über 7100 Personen beschäftigt die SRG SSR. Auch mit der Initiative stehen dem Staatsfernsehen rund 850 Millionen Franken jährlich zur Verfügung. Damit soll der Service Public gewährleistet werden. Die Kosten der SRG beliefen sich 2024 auf 1,56 Milliarden!
Jede Firma, jeder Unternehmer in unserem Land muss sich laufend hinterfragen, Strukturen optimieren und wenn nötig sparen. Weshalb soll ausgerechnet die SRG davon ausgenommen sein?
Keine wichtige Sendung wird abgebaut
Die Schweizer Bevölkerung wird auf keine unverzichtbare Sendung verzichten müssen. Und wenn schon: die Arena – diese Sendung dient dazu, die SVP lächerlich zu machen. Es geht nicht um Abbau des Service Public, sondern um Mass und Verantwortung im Umgang mit Gebührengeldern. Die Gebührensenkung von 135 Franken pro Haushalt ist mehr als willkommen.
WERNER MEIER, ZEININGEN