In der ehemaligen Bezirksschule ist wieder Leben eingekehrt

  13.08.2022 Möhlin, Schule

Insgesamt sind diese Woche 101 Erstklässler und 82 Kindergärtler in Möhlin gestartet. In Betrieb genommen wurde die ehemalige Bezirksschule im Fuchsrain. Das Schulhaus, in dem jetzt Primarschülerinnen und -schüler untergebracht sind, wurde in den letzten Monaten umgebaut.

Janine Tschopp

«Der Umzug hat soweit gut geklappt, und die Schülerinnen und Schüler sind gut im Schulhaus Fuchsrain B gestartet», sagt Schulleiterin Astrid Zeiner. Bis vor 14 Monaten waren dort noch Bezirksschülerinnen und -schüler unterrichtet worden, welche nach den Sommerferien 2021 in den Ergänzungsbau im Steinli zogen.

Ehemaliges Bezirksschulhaus wurde zu «Fuchsrain B»
In den letzten Monaten wurden im ehemaligen Bezirksschulhaus Rückbauten, Demontagen und Abbrüche vorgenommen. Die Fassade wurde saniert und die Flachdächer ersetzt. Neben dem Innenausbau wurde zudem eine Photovoltaik-Anlage montiert und Fenster und Storen wurden ersetzt. Das ehemalige Bezirksschulhaus heisst nun «Fuchsrain B». Wie die Schulleitung mitteilt, ist geplant, dass noch im August die Umbauarbeiten im ehemaligen Primarschulhaus «Fuchsrain A» beginnen. Ab Schuljahr 2023/24 wird in beiden Schulhäusern unterrichtet. Geplant ist, dass im «Fuchsrain A» Schülerinnen und Schüler des 1. Zyklus (1. und 2. Klasse) sowie die KKP (Kleinklasse Primar) zur Schule gehen. Im «Fuchsrain B» sollen Schülerinnen und Schüler des 2. Zyklus (3. bis 6. Klasse) sowie die Fünftund Sechstklässler des Schulhauses Obermatt beschult werden.

1560 Kinder an Möhliner Schulen
Insgesamt 1560 Kinder gehen derzeit in Möhlin zur Schule. 82 Kindergartenkinder sowie 101 Erstklässler und Erstklässlerinnen sind diese Woche gestartet, darunter auch fünf Kinder aus der Ukraine. So sind es momentan insgesamt 47 ukrainische Kinder, welche in Möhlin die Schule besuchen. 19 Kinder werden in zwei Gruppen im Primarschulhaus «Fuchsrain B» unterrichtet, 28 in der Sekundar- und Realschule im Steinli. Dort gibt es eine Gruppe mit ausschliesslich ukrainischen Schülerinnen und Schülern sowie eine Gruppe (regionale Integrationsklasse), wo Kinder aus unterschiedlichen Ländern unterrichtet werden.

Wie die Schulleitung der NFZ mitteilt, werden die Kinder aus der Ukraine durch deutschsprechende ukrainische Lehrpersonen unterrichtet. Zusätzlich werden DaZ-Lehrpersonen (Deutsch als Zweitsprache) eingesetzt. «In allen Fächern unterrichten wir auf Deutsch. Unser oberstes Ziel ist, die Kinder möglichst rasch in die Regelklassen zu integrieren», erklärt Astrid Zeiner.


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