Was für eine grandiose Woche

Di, 15. Mai. 2018

Ronny Wittenwiler

Matthias Kyburz ist Vize-Europameister über die Langdistanz! Das war die frohe Kunde vom Sonntagabend. Nach zweimal Gold (Sprint, Mitteldistanz) und Silber (Staffel) krönte der Fricktaler damit eine ohnehin herausragende Woche an der Heim-EM im Tessin.

So lief die Langdistanz
Lange Zeit lag Kyburz in Führung. Gegen den immer stärker aufkommenden Olav Lundanes reichte es dann aber nicht ganz. Doch allein Rang 2 glänzt beinahe wie Gold in Anbetracht der Umstände: Kyburz, mehrfacher Weltcupsieger, Welt- und Europameister, holt sich ab, was ihm bislang verwehrt geblieben ist, nämlich die allererste Medaille an einem internationalen Wettkampf über die als Königsdisziplin geltende Langdistanz.

«Es ist genial, das ist endlich meine erste internationale Medaille auf der Langdistanz», zitierte ihn der Schweizer Verband direkt nach dem Rennen. Über den Rennverlauf sagt Kyburz: «Ich habe einen Posten verfehlt, das hat mich sicher eine Minute gekostet, und am Schluss im Hang bin ich nicht so gut gelaufen. Zudem spürte ich gegen Schluss, dass ich auf Krämpfe aufpassen muss.» Mit diesem letzten Rennen an den Europameisterschaften im Tessin setzte Kyburz seinen ganz persönlichen Festspiele im eigenen Land noch einen drauf: vier Starts, vier Medaillen, je zweimal Gold und Silber. Als «einfach perfekt» fällt seine EM-Bilanz wenig überraschend aus.

Bei den Frauen wurde die Schwedin Tove Alexandersson Europameisterin über die Langdistanz. Auch hier war das Fricktal am Start: Lisa Holer (Möhlin) lief auf Rang 17.

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