Mehr Raps dank Chips

| Sa, 12. Aug. 2017

Die Landi Frila mit Sitz in Eiken war von Beginn an bei der Entwicklung einer neuen  Rapssorte dabei. Sie ist so erfolgreich, dass sich nun auch ein Kartoffelchips-Hersteller dafür interessiert.

Von Boris Burkhardt

Der Raps ist eine der einprägsamsten Ackerpflanzen: Im Frühsommer leuchten ganze Felder im  knalligen Rapsgelb. Auch im Fricktal ist die Pflanze, die zu den Kreuzblütengewächsen und nicht zum Getreide zählt, fester Bestandteil der Fruchtfolge auf den Äckern der Landwirte: Alle vier Jahre kann Raps auf demselben Boden gepflanzt werden. Die Anbaufläche im Fricktal nahm in den vergangenen Jahren zu; 2014 gab es einen grossen Überschuss in der Ernte. Auch für 2018 bereitet sich Martin Müller, Bereichsleiter Agro bei der Landi Frila in Eiken, auf eine deutliche Steigerung vor: Verantwortlich dafür sind Kartoffelchips.

Geerntet wird Raps normalerweise Ende Juli, dieses Jahr sogar ein paar Wochen früher. Über 900 Tonnen lagern derzeit im Silo der Landi Frila in Eiken an der Kantonsstrasse Richtung Laufenburg. Silochef Victor Nondjock füllt zur Demonstration zwei kleine Plastikwannen mit Rapssamen auf: Er ist gar nicht mehr gelb sondern schwarz, in Farbe und Grösse zwischen Mohnsamen und Pfefferkörnern.

 

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