Ein toter Baum ist voller Leben

| So, 16. Jul. 2017

Der Ferienspass in Mettau zeigte es: Im Wald gibt es nicht nur Rehe und Füchse, sondern noch viel mehr Kleintiere. Die Kinder durften mit einem Fachmann, der Lupe und geschärftem Blick auf Pirsch gehen.

von Dieter Deiss

Das «Bhaltis» gab es gleich am Start auf dem Parkplatz bei der Kirche Mettau: Jedes der sechs teilnehmenden Kinder erhielt eine sogenannte Becherlupe. Dies ist ein Kunststoffbecher mit einem Deckel, in welchen eine Lupe eingebaut ist. Nach einer kurzen Begrüssung durch Kursleiter Peter Wyss, Wald- und Naturpädagoge, ging es hinunter zum Etzgerbach und nach dessen Überquerung bergan in Richtung «Hofer». Nach rund zwanzig Minuten erreichte die muntere Schar das mitten im Wald gelegene Ziel. Hier hatte Peter Wyss bereits ein Materialdepot angelegt.

 

Der Ranger vom Hallwilersee

Peter Wyss ist übrigens ein echter Ranger vom Hallwilersee, der im dortigen Naturschutzgebiet Aufsichts- und Beratungsdienst leistet. Der gebürtige Berner Oberländer, ehemaliger Skilehrer und gelernter Förster, fand schnell den Kontakt zu den Buben und Mädchen. Bereits beim Aufstieg blieb er bei einem alten Wildkirschenbaum stehen. Am Fusse des Stammes verwies er auf ein morsches Stück Holz, brach einen Brocken heraus und überreichte den Teilnehmenden je ein Stück davon. Das ehemalige Holz zerfiel in den Kinderfingern, es wirkte mehlig und verpulvert. Gleich daneben zeigte Wyss auf eine verdorrte Fichte. «Sie ist ein Opfer des Borkenkäfers geworden», erzählt Wyss. Der Stamm enthielt unzählige Löcher. Einige Kinder wussten sofort, dass hier ein Specht an der Arbeit gewesen sein muss.

 

Ganzer Artikel in der abonnierten Print- und Onlineausgabe der NFZ am Freitag.

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