Rheinfelden bekommt doch eine Buvette

| Do, 15. Jun. 2017

Die geplante Buvette im neuen Stadtpark Ost ist wegen einer Beschwerde des Park-Hotels beim Verwaltungsgericht blockiert. Die Initiantin darf jetzt aber im alten Stadtpark West eine mobile Gastronomie für drei Monate aufstellen.

Von Valentin Zumsteg

In Basel sind die Buvetten populär. Sie gehören zum Sommer und zum Leben im Freien. In Rheinfelden gibt es bald auch eine solch mobile Gastronomie. Katja Zeindler eröffnet am 1. Juli ihre Buvette «Rhybar» bei der Rheinpromenade des alten Stadtparks. Die Bewilligung der Stadt für die Monate Juli bis September liegt vor. Ein Holzwagen, der extra für Zeindler hergestellt wurde, erhält derzeit den letzten Schliff.

 

Einige Hindernisse

Zeindler wird Getränke, Glacé und Snacks verkaufen. «Damit geht ein kleiner Traum in Erfüllung», erklärt die 31-jährige Rheinfelderin, die über das Wirtepatent verfügt und in diesen Wochen das Studium der Betriebsökonomie abschliesst. Ihr Budget für das Projekt beläuft sich auf rund 50 000 Franken. Sie hofft, mit der Buvette eine Existenz aufbauen zu können.

Ursprünglich wollte Katja Zeindler bereits im vergangenen Jahr eine solche Buvette eröffnen, allerdings im neuen Stadtpark Ost. Dort tummeln sich bei schönem Wetter jeweils hunderte von Menschen. Die Stadt war einverstanden, doch gegen ein entsprechendes Baugesuch reichte das benachbarte Park-Hotel eine Einwendung ein.

 

Nächstes Jahr im neuen Stadtpark?

Als diese vom Stadtrat abgewiesen wurde, gelangte das Hotel mit einer Beschwerde an die Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Dort wurde die Beschwerde ebenfalls abgewiesen. Jetzt ist der Fall beim Verwaltungsgericht hängig (die NFZ berichtete). Wegen des Rechtstreits ist der neue Stadtpark als Standort derzeit kein Thema.

Katja Zeindler bedauert dies. Sie ist aber froh, dass die Stadt grünes Licht für eine Buvette im alten Stadtpark gegeben hat – und dass es jetzt bald losgehen kann. «Ich glaube, der jetzige Standort kann eine lässige Alternative sein.» Für das nächste Jahr hofft sie aber auf eine Bewilligung für sechs Monate im neuen Stadtpark.

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