«Mühsame Baustelle wird bald aufgehoben».
NFZ vom 29. Mai.
3 Arbeiter waren am 3. Juni um 3 Uhr auf der Baustelle in der Hermann-Keller-Strasse zu sehen – die anderen hatten wahrscheinlich gerade Pause. «In den vergangenen ...
«Mühsame Baustelle wird bald aufgehoben».
NFZ vom 29. Mai.
3 Arbeiter waren am 3. Juni um 3 Uhr auf der Baustelle in der Hermann-Keller-Strasse zu sehen – die anderen hatten wahrscheinlich gerade Pause. «In den vergangenen Monaten kam es zwischen dem alten Stadtpark und dem Storchennest-Turm immer wieder zu brenzligen Situationen» schrieb die NFZ am 29. Mai. Wer dort zu Fuss, auf dem Velo oder im Auto unterwegs ist, muss sich mühsam durch einen Wirrwarr von ständig wechselnden, unüberschaubaren Absperrungen und schmalen Korridoren kämpfen.
Klar freue ich mich auf die attraktiv gestaltete Baumallee und verstehe gut, dass so ein Projekt nicht von heute auf morgen abgeschlossen werden kann. Doch in diesem Fall ist die überrissen lange Dauer der Arbeiten, die schon mehr als ein Jahr andauern, einfach nur schwer erträglich. Über solch knapp bemanntes «Gebaggere» regt sich auch in Basel Ärger. Dort überlegen sich Grossräte die Einführung eines Gebührenmodells für Baustellen im öffentlichen Strassenraum. Baufirmen müssten zukünftig die zu bearbeitende Fläche mieten. Dadurch würden Unternehmen, die trödeln und später als geplant fertig werden, bestraft. Vielleicht sollte das auch in Rheinfelden einmal erwogen werden.
PETER KOLLER, RHEINFELDEN