Sehr geehrte Damen und Herren Seit dem 17. März 2020 haben sich unser Leben und unsere Wirtschaft entscheidend verändert. Unsere Landesregierung hat zur Bekämpfung der Pandemie Covid-19 hervorragende Arbeit geleistet, für die wir uns herzlich bedanken. Kein Land hat so schnell und unbürokratisch die Wirtschaft unterstützt. Wir als Fachhandelsunternehmen in der Baby-Branche spüren, dass Eltern und werdende Eltern nach Support verlangen. Wo sollen Stillpumpen gekauft werden? Wer kann den werdenden Eltern einen Kinderwagen oder einen Autositz erklären? Als Fachspezialisten mit über 40 Jahren Erfahrung und Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiteden und unserer Kundschaft folgen täglich unserem Credo «Baby-Rose – eine Frage des Vertrauens». Die Presseinformation des Bundesrates vom 16. April dazu, welche Geschäftstätigkeiten ab dem 27. April 2020 wieder angeboten werden dürfen, trifft uns hart, da unsere Branche ihre Geschäfte erst ab dem 11. Mai wieder öffnen darf. Werter Bundesrat, schenken Sie uns das nötige Vertrauen. Unsere Geschäfte sind mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, jedes Geschäft hat eine Plexiglas-Schutzscheibe, Masken für Personal und Kundschaft, am Eingang Desinfektionsmittel. Anders als in Baumärkten und Gartencentern haben wir keine Ansammlung von Kundinnen und Kunden, sondern können unsere Kundschaft immer einzeln und mit genügend Abstand bedienen. Mit unserer Beratungstätigkeit tragen wir auch dazu bei,dass Gesetze eingehalten werden, beispielsweise Kinder während Autofahrten nur in einem Kinderautositz mitfahren, der ihrem Alter und den höchsten Sicherheitsnormen entspricht. Helfen Sie uns, dass wir unsere Leistungen auch anbieten können. Warum dürfen die grossen Geschäfte nun aktiv werden und der «kleine Fachhandel» muss weiter auf die Öffnung seiner Geschäfte warten? Warum machen Sie etwa einen Unterschied zwischen Kosmetiksalons usw. und unseren Geschäften? Wir bitten Sie, den Entscheid vom Donnerstag, 16. April 2020, zu überdenken. Denn bis zum 11. Mai sind viele Detailhandelsgeschäfte in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Welche Möglichkeiten bestehen würden: A) Detailhandel bis 800m2 (wie in Deutschland) B) Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen C) Kontrolle der Kantone durch Polizei/Militär/Zivilschutz Danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit Baby Rose Genossenschaft Werner Felber Binkert AG Frick Sybille Bachmann
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