Laufenburg macht mit bei «Mini Schwiiz, dini Schwiiz»

Do, 03. Jan. 2019

Fünf Aargauer Gemeinden möchten viele Punkte für sich gewinnen

In der neuen Sendung des Schweizer Fernsehens «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» gehen fünf Schweizerinnen und Schweizer auf eine Tour durch ihre Region. René Leuenberger stellt «sein» Laufenburg am 8. Januar vor.

Susanne Hörth

Das Schweizer Fernsehen startet mit «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» ab Montag, 7. Januar, eine neue Vorabendsendung. Das Format löst die Serie «Mini Beiz, dini Beiz» ab. Wie SRF in einer Mitteilung festhält, präsentieren die Gastgeberinnen und Gastgeber in «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» ihre Herzensorte im Kanton Aargau. Herzensorte sind Windisch, Laufenburg, Koblenz, Rombach-Küttigen und Würenlos.

Für die Stadt Laufenburg war, als die Anfrage zum Mitmachen kam, sofort klar: «Wir sind dabei.» Stadtschreiber Marco Waser erklärt, dass in Zusammenarbeit von Stadtbehörde und Tourismusbüro mehrere Personen als mögliche «Gastgeber» angefragt wurden. «Gleichzeitig wurde auch der Stadtrat ins Boot geholt», so Waser. Wie die Stadt, mussten auch die angefragten Personen nicht lange überlegen und sagten spontan zu. So unter anderem auch René Leuenberger. «Ich wurde dann vom Fernsehen zu einem Casting eingeladen.» Er überzeugte und wurde ein weiteres Mal zu einem Gespräch aufgeboten. Mittlerweile ist klar, dass er zu den Gastgebern gehört, welche ihren Herzensort – im Falle Leuenbergers natürlich Laufenburg – vorstellen können. Hat er sich, um mit seiner Gemeinde punkten zu können, intensiver mit seiner Wohngemeinde auseinandersetzen müssen? Leuenberger lacht laut heraus. «Sicher nicht.» Er sei ja nicht das erste Mal, dass er als überzeugter Botschafter für Laufenburg auftrete.

Um was geht es in dem neuen Sendeformat? Dazu das SRF: «An jedem Tag der Woche treten fünf Kandidatinnen und Kandidaten aus der gleichen Region oder Stadt gegeneinander an. Die Herausforderung besteht darin, seinen Ort besonders einfallsreich in den drei Kategorien Freizeit, Tradition und Kulinarik zu präsentieren.» Jeweils am Ende jedes Tages bewerten die Gäste ihre Erlebnisse mit Punkten zwischen 0 und 10. Die Bewertungskriterien sind nebst den drei Kategorien die Originalität und das Gesamtgefühl während des Tages. «Derjenige Gastgeber, der seinen Herzensort am leidenschaftlichsten und fantasievollsten präsentieren kann, holt den Wochensieg und gewinnt einen Geldpreis.»

Nach Windisch kommt Laufenburg
Gestartet wird am Montag, 7. Januar, mit Sandra Guerini. Sie lädt nach Windisch ein. Die Geschichte des Ortes ist eng verknüpft mit den Römern, die hier bereits 15 vor Christus eine kleine Militärstation aufbauten. Sandra Guerini wandelt mit ihren Gästen auf römischen Spuren in Vindonissa.

Am zweiten Austragungstag, dem 8. Januar, nimmt René Leuenberger mit durch «sein» Laufenburg. Es ist auch eine Reise durch die jahrhundertealte Geschichte der Zweiländerstadt. Eine Geschichte, in der unter anderem die grenzüberschreitende Fasnacht eine wichtige Rolle spielt. Zunftmeister Leuenberger wird dazu einiges zu erzählen wissen. Gastgeber Leuenberger wird seine Heimatstadt aber auch in vielen anderen Bereichen präsentieren. Dabei spielen etwa der Lachs oder auch die alte Maillard-Brücke eine Rolle.

Ein weiterer Wochenmitstreiter von Leuenberger ist Marcel Eschbach. Auch er will natürlich mit seinem Dorf Koblenz Punkte sammeln und unternimmt unter anderem eine Bootsfahrt mit allen Gästen. An Tag 4 folgt Marcel Amsler aus Rombach-Küttigen. Er möchte mit Rüebli kulinarisch überzeugen. Ausserdem zeigt er eine ortsbekannte Bandweberei. Am Freitag, 11. Januar folgt dann Helen Felder aus Würenlos. Ihre Reise führt unter anderem zu einem Steinbruch mit heilenden Kräften und auf die Limmat.

Die Stadt Laufenburg möchte das besondere Fernsehereignis publik machen und lädt am Dienstag, 8. Januar, ab 17.30 Uhr in der Stadthalle zu einem Neujahresapéro ein. An diesem wird die Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» live gestreamt. «Natürlich bin ich auch sehr gespannt darauf. Ich habe die Aufnahmen bisher auch noch nicht gesehen», freut sich auch René Leuenberger auf diesen Tag. Der Laufenburger Stadtrat hofft auf viele Teilnehmende am Neujahrsempfang. Zudem ist man sehr gespannt, «welche Punktewertung das traditionsreiche Laufenburg mit seiner malerischen Altstadt erhalten wird.»

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