Baueingabe fürs neue Clubhaus läuft

So, 02. Dez. 2018

1,3 Million Franken sind bereits zugesagt, 200 000 Franken braucht der FC Frick noch. Die Raumteilung mit dem Mittagstisch Ebnetareal kommt in der Bevölkerung gut an.

Simone Rufli

Die Profilstangen rund ums alte Clubhaus des FC Frick ragen in den grauen Novemberhimmel. Ein deutliches Zeichen, dass sich etwas tut. «Zurzeit läuft die Baueingabe. Wir erwarten die Baubewilligung vor Weihnachten», erklärt Projektleiter Hans Reimann auf Anfrage der NFZ. Läuft alles nach Plan, erfolgt der Baustart nach Auffahrt 2019. Reimann rechnet in diesem Fall damit, dass das neue Clubhaus im Frühling 2020 bezogen werden kann. «Zurzeit bin ich und der FC am Suchen von Sponsoren.» Um auf der sicheren Seite zu sein, rechnet der FC Frick mit Gesamtkosten in der Höhe von 1,5 Millionen Franken. Nicht alles muss der Verein selber berappen. Weil die Gemeinde die zusätzlichen Garderoben für Fricker Sportvereine nutzen kann und das Clubhaus unter der Woche tagsüber für den Mittagstisch Ebnetareal zur Verfügung stehen wird, beteiligt sich die Gemeinde mit 500000 Franken an den Kosten. So hat es die Gemeindeversammlung am 29. Juni entschieden (die NFZ berichtete). «Dazu kommen 250 000 Franken aus dem Swisslos-Fonds und ein Kredit in der Höhe von 250000 Franken von der Raiffeisenbank», ergänzt Reimann.

Synergie mit Mittagstisch
Weitere 300 000 Franken sind zugesagt. Zurzeit fehlen noch rund 200 000 Franken. «Ein Teil wird aus Rückstellungen und dem laufenden Betrieb des FC Frick finanziert, der andere Teil muss noch beschafft werden.» Reimann ist zuversichtlich. «Wir haben bereits viele Zusagen und bekommen eine grosse Wertschätzung gegenüber dem Projekt zu spüren. Besonders die Synergie mit dem Mittagstisch Ebnetareal wird sehr geschätzt – auch von Personen, die mit dem Fussball an sich nicht so eng verbunden sind», stellt der Projektleiter fest und er betont: «Wir sind auf gutem Weg und wir haben auch noch Zeit. Bis jetzt sind noch keine grossen Ausgaben angefallen. Teuer wird es erst gegen Ende 2019, Anfang 2020.»

Den Sponsoren und Paten bietet der FC Frick – abgestuft nach dem finanziellen Engagement – eine Palette von Gegenleistungen an. Von einer Aussenbeschriftung am Clubhaus, über eine Sponsorenwand im Innern des Clubhauses, über Spots in sozialen Netzwerken, Baureportagen, Erwähnung in den FCF News bis zur Gratis-Benutzung des Clubhauses als Eventlokal oder der Einladung zur Eröffnung des neuen Clubhauses.

Auf der Suche nach Geldgebern sicher kein Nachteil ist, dass der FC Frick – wie die NFZ berichtete – eben erst vom Aargauischen Fussballverband (AFV) als zweit-vorbildlichster Verein unter 85 Vereinen mit einem Fairness-Preis ausgezeichnet worden ist.

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