«Dä schnällscht Fricker» wird wiederbelebt

So, 23. Dez. 2018

Nach vielen Jahren Unterbruch können sich ab nächstem Jahr nun auch die Fricker Schüler wieder über die Distanz von 60 Metern im Sprint messen. Der Startschuss fällt am 1. Juni 2019 auf der Tartanbahn bei der Dreifachturnhalle Ebnet.

Simone Rufli

Rechtzeitig auf Weihnachten legt der Elternverein Frick ein Geschenk an die Fricker Schüler unter den Baum. Kindergärtler, Primar- und Oberstufenschüler bekommen eine Sportveranstaltung zurück, die es in Frick vor vielen Jahren schon einmal gegeben hat: Den 60-Meter-Sprint um den «schnällschte Fricker.»

Ein Tag, an dem viele mitmachen können
«Als sportbegeisterte Familie fanden wir es schade, dass es ‚dä schnällscht Fricker‘ nicht mehr gibt», sagt Katja Deiss, Vorstandsmitglied im Elternverein und treibende Kraft hinter der Neulancierung der Laufveranstaltung. In den Dörfern rund um Frick wird er Jahr für Jahr gesucht – der schnellste Schüler, die schnellste Schülerin. In Frick selber war hingegen jahrelang Pause. Doch damit hat es jetzt ein Ende. Am 1. Juni 2019 fällt der Startschuss zur Neuauflage des «schnällschte Fricker». Dass es sich bei dem Datum um den Auffahrtssamstag handelt, ist kein Zufall.

«Wir wollten für diesen jährlich wiederkehrenden Anlass einen fixen Tag im Kalender und einen Tag, an dem möglichst viele Kinder mitmachen können, weil sie nicht weg sind», sagt Deiss. Der Auffahrtssamstag erfüllt beide Anforderungen. Warum das so ist? An Auffahrt sind viele Kinder am Turnier des FC Frick engagiert und am Sonntag spielen sie am Schülerturnier. «Am Samstag haben die Kinder spielfrei und somit die Möglichkeit, am ‚schnällschte Fricker‘ teilzunehmen», sagt Katja Deiss und hofft auf eine entsprechend grosse Beteiligung. Ende Januar werden die Anmeldungen rausgehen. «Schön wäre, wenn sich 200 bis 300 Kinder anmelden würden, gerne auch mehr.»

Gemeinde spendiert die Medaillen
Katja Deiss freut sich darüber, dass der FC Frick die Bemühungen des Elternvereins unterstützt. «Wir können während des FC-Vereinsanlasses aufs Gelände und die Tartanbahn benützen, umgekehrt bringen wir dem FC Frick, der das ganze Wochenende über eine Festwirtschaft betreibt, am Samstag wohl auch zusätzliche Gäste.» Unterstützung erhält der Elternverein auch von behördlicher Seite. «Die Gemeinde übernimmt die Kosten für die Medaillen», freut sich Deiss. Sie macht sich bereits Gedanken zum Sujet, das die Medaillen zieren soll. «Vielleicht findet sich der Fricker Fuchs in irgendeiner Form wieder darauf», so Deiss. Weniger kreativ, aber genauso nötig, sind ihre Bemühungen, Sponsorengelder aufzutreiben für die Startnummern und für die Zeitmessung. «Ich stehe in Kontakt mit anderen Sportveranstaltern in der Umgebung.» Schliesslich gehe es nicht darum, das Rad neu zu erfinden. Zu gegebener Zeit werden in den Klassen der Fricker Schulen an die interessierten Schüler Flyer verteilt, «auch das ist eine grosse Unterstützung, damit möglichst viele teilnehmen können», ist Deiss überzeugt.

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