Bistro – ohne Post

Do, 25. Okt. 2018

In der Zentrumsüberbauung in Mettau soll es nun doch bald ein Bistro geben. Das Baugesuch für den Rückbau der ehemaligen Posträumlichkeiten liegt auf.

Bernadette Zaniolo

Zweimal scheiterte der Versuch des Gemeinderates von Mettauertal, in den gemeindeeigenen Räumlichkeiten in der Zentrumsüberbauung in Mettau, ein Café/Bistro mit Laden anzusiedeln. Im Vordergrund des Vorhabens stand, die Post in der Gemeinde und an dieser attraktiven Lage zu behalten. Doch es kam anders: Seit Anfang September befindet sich die Post-Filiale (Agenturlösung) im Blumenladen von «Blueme Kari». Damit konnten die Postdienstleistungen – wenn auch nicht alle – in der Gemeinde erhalten werden.

Mit dem Auszug der Post aus der Zentrumsüberbauung war für den Gemeinderat auch klar, dass er für die Lokalitäten einen neuen Mieter braucht. Zudem hatte er bereits mehrmals signalisiert, dass er sich wieder ein Gewerbe wünscht, das das Zentrum belebt.

Ein Ehepaar aus dem Tal möchte ein Café betreiben
Jetzt zeichnet sich erneut eine Lösung ab. Wie Gemeindepräsident Peter Weber auf Anfrage sagte, hat sich vor zirka acht Wochen ein Interessent gemeldet. «Es ist ein Ehepaar aus dem Tal», sagt er weiter. Der Mietvertrag soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. Das Ehepaar (ein jüngeres) möchte in den Räumlichkeiten ein Café/Bistro «mit Produkte-Verkauf» betreiben. Bis zur Eröffnung bleibt noch einiges zu tun. Zuerst muss der Rückbau der postalen Einrichtungen erfolgen. Dafür wurden bereits Rückstellungen getätigt beziehungsweise die Gelder waren Bestandteil des 10-Jahres-Mietvertrages mit der Post. Das Baugesuch für den Rückbau und Umnutzung liegt ab morgen Freitag bis zum 26. November auf der Gemeindekanzlei Mettauertal zur Einsicht auf. Es wird mit Kosten von zirka 55 000 Franken gerechnet. «Wir hatten den Rückbau sowieso bis Ende Jahr geplant», so der Gemeindepräsident.

Zur Eröffnung des Café/Bistros soll es gemäss Weber auch eine Bilderausstellung mit Werken des ehemaligen Wiler Lehrers Ernst Wülser geben. Dieser hat der Gemeinde einige Bilder vermacht. Wie Weber zudem sagte, hätte das Ehepaar auch Interesse am Betrieb der Post-Filiale gehabt.

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