Wallbacher Hochwasserschutz lässt auf sich warten

| Di, 09. Jan. 2018

Eine Schutzmauer soll Wallbach vor künftigen Hochwasserschäden bewahren – das ist schon lange geplant. Derzeit wird ein Bauprojekt ausgearbeitet. Der Kanton rechnet damit, dass die Bauarbeiten frühestens 2020 beginnen können.

Von Valentin Zumsteg

Es ist schon fast zur Routine geworden: Wenn der Rhein über die Ufer zu treten droht, dann werden in Wallbach orange Riesenschläuche verlegt. Diese so genannten Beaver-Elemente schützen das Dorf vor Hochwasser. In den vergangenen Tagen kamen sie wieder zum Einsatz.

Bereits seit Jahren planen die Gemeinde und der Kanton aber, einen fixen Hochwasserschutz zu realisieren. 2012 bewilligte die Gemeindeversammlung dafür einen Projektierungskredit von 125 000 Franken. «Das ist schon lange ein Thema. Jetzt soll es aber vorwärts gehen», erklärt Gemeindeammann Paul Herzog gegenüber der NFZ. Im Dezember 2017 habe die Startsitzung stattgefunden. Die Federführung liegt beim Kanton. «Es gab schon ein Vorprojekt. Jetzt beginnen wir damit, das eigentliche Bauprojekt auszuarbeiten. Bis im Sommer soll es vorliegen und öffentlich aufgelegt werden können. Dann startet das Bewilligungsverfahren», erklärt Christoph Eggimann vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Er ist der Projektleiter. «Unser Ziel ist es, im Sommer 2020 mit dem Bau zu beginnen», führt er aus.

Ganzer Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Dienstag.

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