Austausch über die Gemeindegrenzen

| Di, 30. Jan. 2018

Einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist in Teilregionen einfacher als über das gesamte Fricktal hinweg. In diesem Sinne haben sich Fricktaler Gemeinden vor zwei Jahren in fünf kleinere Einheiten zusammen getan, um gemeinsame Anliegen zu besprechen und voranzutreiben. Wie ist der aktuelle Stand.

Von Susanne Hörth

Schon vor drei Jahren wurde an der damaligen Fricktal-Konferenz die Aufteilung der 35 Verbandsgemeinden von Fricktal Regio in fünf strategische (geografisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich sinnvolle) Teilregionen vorgestellt. Es sei einfacher, in kleineren Gebilden, gemeinsame Themen anzugehen und voranzutreiben, als über das ganze Fricktal hinweg, so Repla-Präsident Christian Fricker an der Fricktal-Konferenz vom vergangenen Freitag.

Seit der Bildung der fünf Teilregionen, treffen sich die jeweiligen Gemeinden regelmässig zum Austausch. In der Teilregion 1 sei es in der gemeinsamen Sorge um die Verkehrssituation bereits zu der Schaffung eines Verkehrssymposiums gekommen, berichtete der Rheinfelder Stadtammann Franco Mazzi. Die Diskussionen und Planungen zum Thema Verkehr würden nicht in der Mitte des Rheins aufhören. Vielmehr sei es eine gemeinde-, kantons- und länderübergreifende Angelegenheit. Kathrin Hasler (Gemeindeammann von Hellikon) erklärte, dass sich die Gemeinden im Wegenstettertal und Möhlin schon seit 20 Jahren regelmässig treffen würden. Das gegenseitige Kennen gebe viel und unterstütze in vielen Belangen. In der Oberstufenstandortfrage, mit der sich die Gemeinden in der Teilregion 2 zurzeit auseinandersetzen, sei man zuversichtlich.

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