«Manchmal ist ein Umdenken nötig»

| Di, 16. Jan. 2018

Nach achtzehn Jahren verlässt Pfarrerin Christiane Bitterli die reformierte Kirchgemeinde Möhlin. Gegenüber der NFZ schildert sie ihre Beweggründe.

Von Ronny Wittenwiler

Die reformierte Kirchgemeinde Möhlin durchlebt keine einfache Zeit. Mangels Kirchenpfleger wurde im Dezember das Kuratorium verfügt. Ihr Weggang als Pfarrerin habe damit nur indirekt einen Zusammenhang, sagt Christiane Bitterli.

Achtzehn Jahre war Bitterli in Möhlin tätig. Sie spricht von teils anstrengenden Zeiten, die hinter der Gemeinde liegen. «Hätte ich diese Herausforderung jemals gescheut, wäre ich nicht solange geblieben.» Acht Mal in der Ära Bitterli wechselte in der Kirchenpflege das Präsidium. Fraglos bedeutet die aktuelle Situation mit dem Kuratorium eine Zäsur für die Kirchgemeinde. «Dieser Neuaufbau hin zu einem gefestigten Führungsgremium mit neuen Visionen braucht Kraft, Energie und sehr viel Zeit.» Sie aber wolle sich nun in den drei, vier Jahren ihrer verbleibenden Berufszeit wieder intensiver der seelsorgerlichen Begleitung von Menschen widmen. Im letzten Jahr diplomierte Christiane Bitterli in der Altersheimseelsorge. Bereits ab Mai übernimmt sie die reformierte Spitalseelsorge der Klinik Barmelweid. «Ich möchte auf der Zielgeraden meiner beruflichen Laufbahn noch einmal einen Schwerpunkt setzen.»

Ganzert Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Dienstag.

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