Widerstand gegen Kindergarten im alten Bibliotheksgebäude

| Fr, 08. Dez. 2017

Gegen einen geplanten Kindergarten im ehemaligen Bibliotheksgebäude in Rheinfelden gibt es Opposition. Die SP verlangt an der Gemeindeversammlung eine Budgetänderung.

Von Valentin Zumsteg

Nach Ansicht der SP eignet sich das ehemalige Bibliotheksgebäude in der Rheinfelder Rindergasse nicht für einen Kindergarten. «Die Bibliothek war immer eher dunkel. Es braucht viel Kunstlicht. Das ist ungeeignet für Kinder», erklärt Claudia Rohrer, Präsidentin der SP Rheinfelden, gegenüber der NFZ. Weiter bemängelt sie, dass es dort keinen Aussenplatz gibt, wo die Kinder spielen können: «Der Ausgang führt direkt auf eine Strasse. Auch wenn es sich dabei um eine Begegnungszone handelt, ist das für Kinder nicht geeignet.»

Seit rund drei Jahren steht das Erdgeschoss der Liegenschaft an der Rindergasse 6/8 leer; es gehört der Ortsbürgergemeinde Rheinfelden. Zuvor war dort die Stadtbibliothek untergebracht. Der Stadtrat möchte jetzt auf das Schuljahr 2018/19 eine Kindergartenabteilung einrichten lassen, weil die Zahl der Kinder im Schulkreis Altstadt zugenommen hat (die NFZ berichtete). Im Budget 2018 der Einwohnergemeinde sind für die Bereitstellung des Kindergartens 400 000 Franken vorgesehen. Die Gemeindeversammlung vom kommenden Mittwoch entscheidet über das Budget. Ein separates Traktandum für den geplanten Kindergarten ist nicht vorgesehen. Die SP wünscht sich eine andere Lösung.

Ganzer Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Freitag.

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