Die Hallenbad-Vorlage geht baden

| Fr, 15. Dez. 2017

Die Einwohnergemeinde-Versammlung von Kaiseraugst hat die Vorlage «Hallenbad Liebrüti» mit deutlichem Mehr an den Gemeinderat zurückgewiesen. Viele Votanten kritisierten, dass die geplante Sanierung ein «Schnellschuss» und überdimensioniert sei.

Von Willi Wenger-Wüthrich

Das Kaiseraugster Hallenbad wird vorerst nicht saniert und erneuert: Die Stimmberechtigten haben an ihrer Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch das Projekt «Hallenbad Liebrüti» nach über anderthalb Stunden lebhafter und zum Teil emotionaler Diskussionen an den Gemeinderat zurückgewiesen. 92 Personen sprachen sich für diesen Weg aus und «nur» 59 Stimmberechtigte folgten dem Gemeinderat.

Neben politischen Parteien äusserten sich überdurchschnittlich viele Votanten ebenfalls kritisch zum Grossprojekt. Die Finanzkommission vertrat die Meinung, dass das vom Gemeinderat bislang gewählte Vorgehen nicht gesetzeskonform sei. Andere Redner hielten fest, dass das 10,5-Millionen-Franken-Projekt total überrissen sowie unklar sei und man nicht wisse, was am Ende des Tages alles auf die Gemeinde zukomme.

Ganzer Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Freitag.

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