«Fasnacht Chaischte, einfach himmlisch guet»

| Mo, 12. Feb. 2018

Wettergott Petrus meinte es trotz himmlischen Motto rein wettertechnisch nicht allzu gut mit der Kaister Fasnacht. Davon liessen sich aber weder die Umzugsteilnehmer noch das Publikum die Stimmung verderben.

von Susanne Hörth

 

«E himmlischi Fasnacht, eifach guet». Ganz diesem Motto entsprechend fanden sich am Sonntagnachmittag zur Chaischter Strossefasnacht mit Umzug und Bühnendarbietung auch viele himmlische Geschöpfe ein. Engel gaben sich ein Stelldichein mit Propheten, aber auch kleine und grosse Teufelchen sorgten dafür, dass es nicht zu lieb und sanft zu und her ging. Narrenvater Marco Zaugg moderierte das Geschehen auf der Strasse und auf der Bühne mit viel Witz, Charme und auch so manchen Anekdoten aus der Kaister Fasnacht.

Angeführt von den Prototypen, dieses Jahr als "Iiskönige" kostümiert, startete der Umzug. Der erste Wagen war jener des Elferrates und der Haldejoggelis. Von Kälte, Schnee und vor allem Regen liessen sich die Zweitklässler der Schule Kaisten nicht abhalten und brachten als Sonnenblumen auch ein wenig Frühlingsgefühle mit. Die «Alte Garde», welche dieses Jahr ihr 40-Jahre-Jubiläum feierten, kam mit Wagen und dem Motto «Mer säge nüt…». Wortreich ging es bei den Gardisten dann doch zu und her. Eine Kostprobe ihrer Schnitzelbank:

En Haa mue um de Müliweier, sisch ed zum Lache,

s chönnt jo emol eine im Suff en Taucher mache.

I de Weier isch erscht eine gheit, womer defo redt,

nämmli de Baum, wo siner Zitt de Biber umto hett.

 

 

Ganzer Artikel in der abonnierten NFZ am Dienstag

 

 

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