Mit Fahrverbot gegen den Schleichverkehr

| So, 03. Dez. 2017

Um den Stau in Laufenburg zu umfahren, weichen viele Verkehrsteilnehmer auf Kaisten aus. Insbesondere die Weidstrasse durch ein Familienquartier wird vermehrt als Schleichweg genutzt. Dem will der Gemeinderat nun einen Riegel vorschieben.

Von Susanne Hörth

Laufenburg wird für viele Automobilisten zur Geduldsprobe – vor allem während der Morgen- und Abendstunden. Stossstange an Stossstange schiebt sich der Verkehr langsam über die Winterthurerstrasse Richtung Hochrheinbrücke. Um diesem Stau, zumindest teilweise, etwas ausweichen zu können, biegen vermehrt Autofahrer von Sisseln herkommend beim Gemüsebetrieb Baur links in die Unterhaldenstrasse nach Kaisten und dann in die Weidstrasse ein. An deren Ende biegen die «Schleichweg-Benutzer» dann wieder Richtung Laufenburg ab.

Die schnurgerade, sehr lange Weidstrasse führt mitten durch ein Familienquartier. In den vergangenen Jahren hat der zunehmende Verkehr – 2014 wurden bei einer Verkehrszählung rund 1100 Autos täglich gezählt – die Gemeinde und Verkehrsplaner schon mehrfach intensiv beschäftigt. Nicht nur die steigende Zahl der Autos, sondern auch viele Schnellfahrer sorgen für gefährliche Situationen. Insbesondere für die vielen Mädchen und Buben, für die es der Weg zur Schule und in den Kindergarten ist. Entsprechend häuften sich Reklamationen vonseiten besorgter Anwohner bei der Gemeinde. Um die Sicherheit und Wohnqualität zu erhöhen, schlug eine im Jahre 2014 eingesetzte Planungskommission zusammen mit zwei Verkehrsplanern vor, die Weidstrasse mit einem Fahrverbot zu belegen. Davon ausgenommen sind die Anwohner/Zubringer sowie das Postauto.

Ganzer Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Freitag.

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