Mit 76 km/h durch die 30er-Zone

| Fr, 01. Dez. 2017

Das Bezirksgericht Rheinfelden hat einen 33-jährigen Autofahrer zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten und einer Busse von 2500 Franken verurteilt. Er war mit 76 km/h in einer 30er-Zone geblitzt worden.

Von Valentin Zumsteg

Ein plötzlicher starker Harndrang stand am Anfang dieses Gerichtsfalls: Der Beschuldigte, ein heute 33-jähriger Mann aus dem Baselbiet, hatte an einem Samstagabend im Februar 2016 mit seinem Auto einen Bekannten am Bahnhof Rheinfelden abgeholt. Die beiden wollten nach Bad Säckingen fahren und dort eine Bar besuchen. Noch in Rheinfelden überfiel den Mann – wegen eines medizinischen Problems, wie er erklärte – besagter starker Harndrang, er musste dringend urinieren. Bei der Rheinfelder Coop-Tankstelle versuchte er sein Glück, fand aber keinen Parkplatz. Also ging es weiter. Er fuhr über die Kohlplatzkreuzung Richtung Spital und wollte beim Parkplatz des Polizeigebäudes anhalten, um sich in einem Gebüsch zu erleichtern. Weil bei der Polizei noch Licht brannte, traute er sich jedoch nicht und fuhr stattdessen links in die Köhlerstrasse.

Mittlerweile muss die Sache bereits sehr dringend gewesen sein, denn er drückte stark aufs Gas. Und schon blitzte es. Das Ergebnis: Um 22.28 Uhr wurde er in der 30er-Zone mit 76 Stundenkilometern gemessen. Nach Abzug der Gerätetoleranz ergibt das eine Überschreitung von 41 Stundenkilometern. Die Folge: Der Führerausweis ist weg und das Auto beschlagnahmt.

Ganzer Artikel in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Freitag.

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