Aus Steinerstübli wird Steinbock

| Fr, 13. Okt. 2017

Irène Hofmann-Weber erfüllt sich mit einem eigenen, gemütlichen Restaurant in Stein einen lange gehegten Traum. «Die Idee, mich selbstständig zu machen, trage ich schon seit geraumer Zeit mit mir herum. Entsprechend habe ich mich auch umgeschaut», so die künftige Wirtin.

 

von Susanne Hörth

Gesucht hat Irène Hofmann einen geeigneten, überschaubaren Gastrobetrieb. Ein kleines Restaurant, in dem sie ihre Ideen verwirklichen und hoffentlich auch die Wünsche ihrer künftigen Gäste erfüllen kann. Fündig wurde Irène Hofmann unweit ihres Zuhauses in Stein. Für das zentral im Dorf gelegene Café Steinerstübli wurde ein neuer Pächter gesucht. «Es passte einfach. Vom Arbeitsweg, von der Grösse und auch vom Finanziellen her», so die 41-jährige, gelernte Servicefachfrau.

Sie bewarb sich, stellte ihr Konzept vor. «Ich möchte hier ein heimeliges Restaurant schaffen. Ein Ort, den man gerne hinkommt und sich wohlfühlt. Die Gäste, insbesondere jene über Mittag, sollen speditiv bewirtet werden und dabei unsere einfache Schweizer Küche sowie regelmässig auch Spezialitäten geniessen können», so die künftige Wirtin des «Steinbocks». Der Name wie auch das kulinarische Angebots des bislang als Café geführten Betriebs sind neu.

Mit dem Namen «Steinbock» und auch dem dazu passenden Logo kombiniert Irène Hofmann zwei Dinge miteinander. Einerseits kommt der Name der Standortgemeinde darin vor. Zum anderen bringt die neue Pächterin auch ihrer Liebe zum Bündnerland und zum Tier Steinbock zum Ausdruck. «Unsere Familie verbringt regelmässig Ferien im Bündnerland. Es gefällt uns einfach dort.»

Wenn auch das Führen eines eigenen Restaurants eine Herausforderung sein wird, so kann Irène Hofmann als Servicefachfrau auf viel Berufserfahrung setzen. 2012 hat sie zudem das Wirtepatent gemacht, bringt somit auch hier das nötige Knowhow mit.

Und wann ist Eröffnung? Die gebürtige Ittenthalerin lacht: «Geplant ist eigentlich auf 1. November. Wenn es aber aufgrund der Umbauten länger dauert, so wird es halt ein paar Tage später.» Zurzeit wird der Gastrobetrieb saniert, Böden neu verlegt, Wände gestrichen. Danach möchte Irene Hofmann die gewünschte heimelige Atmosphäre mit Einrichtungsgegenständen, Lampen, Vorhängen und anderen Dekorationsgegenständen schaffen. 50 Sitzplätze wird das Restaurant Steinbock verfügen. Ausserdem stehen weitere Tische bei schönem Wetter vor dem Restaurant zur Verfügung. Für Service sowie die gesamte Administration wird Irène Hofmann selbst zuständig sein. Das Zepter in der Küche wird eine Köchin übernehmen. Ihr Arbeitspensum wird zwischen 50 und 60 Prozent betragen.

«Die Vorfreude ist riesig. Ich freue mich so darauf, wenn ich das erste Bier zapfen, das erste Gericht servieren kann», so die künftige Steinbock-Wirtin Irène Hofmann.

 

 

 

 

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