«Zum Glück bestand mein Vater auf einem ‚richtigen‘ Beruf»

| Mo, 17. Jul. 2017

Von der offiziellen Kunstwelt fühlt sich der Roland Kistner aus Badisch-Rheinfelden nicht ernstgenommen. Der Erfolg seiner Figuren spricht eine andere Sprache: Seit 2007 wacht der Annabrunnen über des Rheines gefährlichste Stelle in Rheinfelden; seine «Rhynase» sind Exportschlager in die halbe Welt.

Von Boris Burkhardt

BADISCH-RHEINFELDEN. Seine geistige Verwandtschaft mit dem Schweizer Künstler und Oscarpreisträger H.R. Giger ist auf den ersten Blick erkenntlich, wenn man den Hof seines Wohnhauses und Ateliers am badischen Rheinufer beim Höllhooge betritt: Die nach hinten verlängerte Schädelform des Aliens aus dem gleichnamigen Film ist in der Betonfigur, die an einer Stützmauer lehnt, unverkennbar; aber auch der Medusenkopf in einem grossen Rad mit vielen eingebauten mechanischen Teilen an der Hauswand neben dem Eingang zeigt deutlich, wie sich Roland Kistner von der Biomechanik Gigers, den er ein paarmal persönlich treffen konnte, inspirieren liess. In der Region weitaus bekannter sein dürfte der Maler und Skulpteur Kistner aber für seinen Annabrunnen, die Bronzenixe mit dem ertrunkenen Kind über dem Sankt-Anna-Loch im Rhein vor dem Haus Salmegg.

 

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