Zürcher und das Prinzip Momo

| Mi, 19. Apr. 2017

Er soll die Schule Möhlin in ruhige Gewässer führen. Unaufgeregt setzt er die Segel dazu. Doch: wer ist dieser Neue an Deck? Ein Gespräch mit Alexander Zürcher, Gesamtschulleiter.

Von Ronny Wittenwiler

Er lässt sich Zeit. Alexander Zürcher, so macht es den Anschein, überlegt immer zuerst, bevor er redet. Und manchmal bedient er sich der Bildsprache, um ihm gestellte Fragen zu beantworten. «Die Schule Möhlin ist ein grosses Schiff. Niemand sollte grosse Schiffe allzu schnell in irgendwelche Richtungen lenken. Das tut weder dem Schiff noch dem Lenker gut.» Dieses präzise Bild ist seine Art zu erklären, dass Hauruck-Übungen an der Schule fehl am Platz sind nach all den Turbulenzen in der Vergangenheit, als es in der Führungsetage an der Schule ein regelrechtes Kommen und Gehen war. Gleichzeitig sagt er aber auch: «Es gilt aufzuräumen an der Schule Möhlin.»

Alexander Zürcher, der Neue an Deck der Schule Möhlin, so dünkt es, setzt die Segel in stoischer Ruhe, signalisiert Dialogbereitschaft mit der gesamten Besatzung und scheut sich dennoch nicht, schliesslich Verantwortung zu tragen, um endlich das Schiff der Schule Möhlin in Gewässer zu bewegen, frei von hochgehenden Wogen und Orientierungslosigkeit. Alexander Zürcher ist seit 1. Februar Möhlins neuer Gesamtschulleiter. Im aktuellen NFZ-Fokus erzählt der Mann ganz offen von seinen Zielen, Hoffnungen und davon, dass die Erwartungshaltung durchaus belastende Elemente mit sich bringe.

Lesen Sie das grosse Interview in der abonnierten Digital- oder Printausgabe vom Mittwoch.

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