Ein Ehedrama vor Gericht

| Mi, 19. Apr. 2017

Ein 54-jähriger Deutscher muss sich diese Woche vor dem Bezirksgericht Rheinfelden verantworten. Laut Anklage soll er versucht haben, seine Ehefrau im gemeinsamen Haus in Möhlin zu töten. Der Mann bestreitet den Vorwurf.

Von Valentin Zumsteg

Am Dienstag begann vor dem Bezirksgericht Rheinfelden ein zweitägiger Indizienprozess. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 54-jährigen Deutschen versuchte vorsätzliche Tötung vor. In der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 2015 soll er versucht haben, seine Ehefrau im gemeinsamen Haus in Möhlin mit einem Kissen zu ersticken. Die Frau konnte sich nach eigenen Angaben befreien und flüchtete bei erster Gelegenheit zu Bekannten, diese verständigten die Polizei. Was sich in jener Nacht tatsächlich abgespielt hat, ist umstritten. Die Staatsanwältin fordert laut Anklageschrift eine Freiheitsstrafe von acht Jahren für den Mann.

Lesen Sie den ganzen Bericht in der abonnierten Digital- oder Printausgabe vom Mittwoch.

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