Anno 1798

«Gewohnte Denkmuster durchbrechen»

| Do, 16. Mär. 2017

Sichtfeld-Openair findet vom 4. bis 6. August in Gipf-Oberfrick statt. Aufgrund der Strassensanierung zwischen Hornussen und Zeihen kann das Sichtfeld-Openair in diesem Jahr nicht in Hornussen stattfinden. Sichtfeld-Präsident Rainer Demmler sieht den Standortwechsel auch als Chance

von Stefan Salzmann

Das Sichtfeld-Team um Präsident Rainer Demmler hat auf der Facebook-Seite bekannt gegeben, dass das Openair 2017 nicht in Hornussen stattfinden wird. Grund dafür ist die anstehende Strassensanierung zwischen Hornussen und Zeihen. Für Sichtfeld-Präsident Rainer Demmler kam der Entscheid nicht überraschend: «Uns war schon länger klar, dass die Strasse irgendwann saniert werden muss. Trotzdem haben wir bis am Schluss darauf gehofft, dass eine Austragung in Hornussen auch in diesem Jahr möglich wäre.»

Der definitive Entscheid ist vor drei Wochen gefallen. In konstruktiven Gesprächen mit dem Kanton und dem ausführenden Planungsbüro sei man gemeinsam zum Schluss gekommen, dass das Openair in diesem Jahr an einem anderen Ort stattfinden müsse, sagt Demmler.

In weiser Voraussicht hat sich das Sichtfeld-Team aber bereits vor längerer Zeit nach einer Ausweichmöglichkeit umgeschaut und ist in Gipf-Oberfrick fündig geworden. «Relativ spontan hat die Familie Schwaller für eine Austragung des Openairs auf ihrem Gelände zugesagt.»

 

Vor- und Nachteile

Dementsprechend froh ist Demmler, dass die Austragung in diesem Jahr gesichert ist und er sieht sowohl Vor- als auch Nachteile mit dem neuen Standort: «In Gipf-Oberfrick haben wir im Vergleich zu Hornussen zwei Zufahrtsstrassen zur Verfügung und liegen näher am ÖV-Netz.» Andererseits verfüge das Sichtfeld-Team am neuen Standort «nur» über ein grosses Feld, was im Gegensatz zu Hornussen mit drei Feldern das Dekorieren des Geländes erschwere. Welche weiteren Vor- und Nachteile auftauchen werden, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen, ergänzt der Präsident.

Rainer Demmler und sein Team nehmen den Standortwechsel vor allem aber auch als Chance wahr: «Wir hatten bereits Workshops mit rund 30 Leuten, in denen wir versuchten gewohnte ˂Denkmuster˃ zu durchbrechen.» Denn dies sei nötig, müsse doch dem neuen Standort angepasst ein komplett neues Openair gebaut werden. Angefangen von der Einteilung des Geländes, über das Sicherheitskonzept, die Bühne, die Zufahrten bis hin zu Sanitäranlagen, Wasser und Strom.

Liebäugelt das Sichtfeld-Team im nächsten Jahr wieder nach Hornussen zurückzukehren? «Laut dem Kanton soll die Strasse bis im Juli 2018 fertig sein. Wir werden die Situation Ende Jahr neu beurteilen», erklärt Demmler.

 

 

 

 

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