Anno 1798

Drei wollen weitermachen – zwei lassen es noch offen

| Fr, 06. Jan. 2017

Bereits am 25. Juni wird in Rheinfelden der erste Wahlgang der Stadtratswahlen durchgeführt. Stadtammann Franco Mazzi und die Stadträte Hans Gloor und  Walter Jucker treten nochmals an. Die beiden Stadträtinnen  lassen sich noch nicht in die Karten blicken.

Von Valentin Zumsteg

2017 ist ein Wahljahr. In allen Fricktaler Gemeinden müssen die Gemeinderäte neu bestellt werden. Rheinfelden ist besonders früh dran, weil die Ammann- und Vizeammann-Wahl separat durchgeführt wird. Der erste Wahlgang für den Stadtrat findet deswegen bereits am 25. Juni statt. In den meisten anderen Fricktaler Gemeinden wird erst nach den Sommerferien gewählt.

Wer tritt nochmals an, wer verzichtet auf eine Kandidatur? Diese Frage beschäftigt in Rheinfelden daher bereits jetzt. Klar ist, dass Stadtammann Franco Mazzi (FDP) sich wieder zur Wahl stellt: «Ich kandidiere nochmals. Voraussetzung ist aber natürlich die Nomination durch die Partei», sagt er auf Anfrage der NFZ. Der 57-jährige Mazzi gehört dem Stadtrat seit 2003 an, seit 2006 ist er Ammann. «Die Arbeit macht meistens Freude. Es ist ein schönes Amt», sagt er.

Auch Stadtrat Hans Gloor (parteilos) stellt sich erneut zur Verfügung: «Ich trete nochmals an, damit ich weiterhin für Rheinfelden mein Bestes geben kann», erklärt der 67-Jährige, der seit 2010 in der Exekutive ist. Der Stadtrat sei ein gutes Team. «Ich fühle mich wohl in dieser Konstellation.» Gloor ist zuständig für das Ressort Planung und Bau. «Wir haben eine tolle Mannschaft und tolle Projekte», so Gloor. Deswegen möchte er seine Arbeit gerne weiterführen.

Ebenfalls nochmals kandidieren wird Walter Jucker (SVP), er ist seit 2014 im Amt. «Ich kandidiere wieder. Die Partei muss mich aber selbstverständlich noch nominieren. Die Arbeit gefällt mir ausgezeichnet», sagt der 62-Jährige. Ob er gegebenenfalls auch als Vizeammann ins Rennen steigt, lässt er noch offen. Es sei aber denkbar; allerdings nur, wenn die heutige Frau Vizeammann Brigitte Rüedin (SP) nicht mehr antreten würde.

Brigitte Rüedin will noch nichts dazu sagen, ob sie bei den Wahlen nochmals kandidiert. Die Partei werde dies Mitte oder Ende Januar bekannt geben. Das Gleiche gilt für Béa Bieber (GLP), die sich bereits seit 1998 im Stadtrat engagiert. Auch hier werde die Partei Ende Monat offiziell mitteilen, ob sie nochmals zur Wahl steht.

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