«Mir ist es wichtig, dass der Mensch im Mittelpunkt steht»

| Di, 10. Jan. 2017

Linda Gaeta aus Rheinfelden ist seit dem 1. Januar Synode-Präsidentin der römischen-katholischen Kirche Aargau. Viel Macht hat sie damit nicht, trotzdem will sie Akzente setzen.

Von Valentin Zumsteg

Die Synode ist das Kirchenparlament der katholischen Landeskirche im Aargau. Seit dem 1. Januar leitet Linda Gaeta als Präsidentin dieses Parlament. Sie ist damit so etwas wie die höchste gewählte Katholikin im Aargau. «Für mich ist dieses Amt eine Herausforderung, auf die ich mich freue», sagt Gaeta, die in der Pfarrei Rheinfelden die diakonische Stelle führt und als Koordinatorin tätig ist.

 

«Ein Teil der Demokratie innerhalb der Kirche»

Die Präsidentin, die für zwei Jahre gewählt ist, hat keine besonderen Befugnisse. Ihre Hauptaufgabe ist die Leitung der Synode, also die Durchführung der zwei Mal pro Jahr stattfindenden Sitzungen des Kirchenparlaments. «Mit ist es wichtig, dass bei allen Geschäften der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht einfach die Strukturen zementiert werden. Die Synode ist ein Teil der Demokratie innerhalb der katholischen Kirche», so Gaeta. Sie betont, dass die Kirchgemeinden in der Schweiz bei der täglichen Arbeit über eine grosse Autonomie verfügen. «Die katholische Kirche ist nicht nur der Papst. Über die Verwendung der Steuergelder wird beispielsweise immer vor Ort entschieden», so Gaeta.

Sie macht  keinen Hehl daraus, dass sie sich persönlich Frauen als Priesterinnen wünscht und auch sonst für grundlegende Veränderungen innerhalb der katholischen Kirche ist. Solches kann aber weder die Synode noch der Kirchenrat beschliessen.

 

Ganzer Bericht in der NFZ-Printausgabe vom Dienstag.

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