Sternenhimmel für Sternenkinder

| Fr, 15. Apr. 2016

Auf dem Friedhof in Eiken wurde eine Gedenkstätte für Sternenkinder eingeweihtt. Hinter der Gedenkstätte wurden Holz-Sterne angebracht, welche auf Wunsch der Eltern für das verstorbene Kind beschriftet werden können. Es entsteht so ein Himmel, an dem jedes Kind seinen eigenen Stern hat.

«Wenn ein Kind stirbt, stirbt ein Teil der Welt mit.» Mit diesen Worten eröffnete Kaplan Stefan Wolo Itu, Seelsorger im Seelsorgeverband Eiken-Stein, seine Ansprache anlässlich der kleinen Feier zur Eröffnung der Gedenkstätte für früh verstorbene Kinder auf dem Friedhof in Eiken.
Mit der Gedenkstätte, welche am vergangenen Sonntag eingeweiht wurde, will man einen Raum für Trauer und einen Ort des Abschiednehmens schaffen. Sie ist im Besonderen für Kinder gedacht, die als Frühgeburten vor dem sechsten Schwangerschaftsmonat verstorben sind.
Weil Kinder, die nicht leben dürfen als Sternenkinder bezeichnet werden, wurde dieser Begriff auch in der Gedenkstätte umgesetzt. Es wurde ein Stein mit vielen Sternen und dem Satz «In Gedenken an unser liebstes Sternenkind – wir werden Dich nie vergessen», geschaffen.
Eltern, aus dem Dorf und den umliegenden Ortschaften können hier ihr Sternenkind beisetzen lassen und ihm, falls gewünscht, einen eigenen beschrifteten Stern schenken, der dann an der Mauer hinter der Gedenkstätte befestigt wird. Die Mauer wird dann so zum Himmel, an dem jedes Kind seinen eigenen Stern hat.
Kaplan Stefan Wolo Itu dankte in seiner Ansprache ganz besonders dem Gemeinderat Eiken, der Friedhofskommission sowie der Künstlerin für die gelungene Umsetzung der Gedenkstätte. (mgt)

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