Bistro als Projekt zur Wiedereingliederung

| Do, 19. Nov. 2015

Die Sozialfirma Trinamo AG eröffnet ihren ersten Gastrobetrieb im Fricktal. Im neuen Salmenpark in Rheinfelden wird ab Anfang Dezember das Bistro «Joe Pepper» als Wiedereingliederungsprojekt geführt.

Von Valentin Zumsteg

Im Rheinfelder Salmenpark geht es vorwärts. Am 25. November wird der neue Coop-Supermarkt eröffnet. Eigentlich zur gleichen Zeit hätte auch das Bistro «Joe Pepper» direkt neben dem Grossverteiler seinen Betrieb aufnehmen sollen. «Wegen Verzögerungen beim Bau werden wir aber erst Anfang Dezember starten können», erklärt Markus Kaiser, Bereichsleiter Fricktal bei der Trinamo AG. Diese Sozialfirma wird im Salmenpark ihren ersten Gastrobetrieb im Fricktal betreiben. Im ganzen Kanton führt die Firma bereits acht andere Gaststätten.

Die Trinamo AG ermöglicht Menschen – insbesondere Erwerbslosen und psychisch Beeinträchtigten – eine langfristige Integration und Reintegration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. In Möhlin führt die Firma beispielweise eine Schlosserei und ein Recyclingzentrum. Das neue Bistro «Joe Pepper» in Rheinfelden wird auch als Wiedereingliederungsprojekt geführt. Neben drei Festangestellten (zwei Köche und eine Betriebsleitung) werden täglich ein gutes halbes Dutzend Personen im Betrieb beschäftigt, wie Markus Kaiser ausführt.

Trinamo war bereits beim Projekt «Rotes Haus» in Rheinfelden im Gespräch, um dort ein Café zu betreiben. Weil sich die Stimmbürger aber in einer Referendumsabstimmung gegen dieses Beratungs- und Begegnungszentrum ausgesprochen haben, konnte diese Idee nicht umgesetzt werden. «Anschliessend waren wir in Verhandlungen, um den Ochsen in Rheinfelden zu übernehmen», so Markus Kaiser. Daraus wurde aber ebenfalls nichts. Schliesslich kam Coop auf Trinamo zu und so entstand die Idee für ein Bistro im Salmenpark. «Das ist der beste Standort, den wir uns wünschen können. Wir sind direkt neben dem neuen Coop», erklärt Markus Kaiser.

Auf rund 90 Quadratmetern soll das Bistro libanesische, italienische und amerikanische Spezialitäten bieten. «Es wird im 1960-er-Stil eingerichtet. Die Kunden können den Köchen bei der Arbeit zuschauen. Alles wird frisch zubereitet», schildert Kaiser. Geöffnet ist das neue Bistro von Montag bis Freitag von 7.30 bis 19 Uhr und am Samstag von 7 bis 17 Uhr. Markus Kaiser freut sich, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind und «Joe Pepper» endlich starten kann.

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